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Überblick über Begriffe
IPM United leistet Pionierarbeit auf einem für Unternehmen immer wichtiger werdenden Feld: Performance Management. Die folgende Auflistung erklärt, was wir unter den einzelnen Begriffen verstehen und warum sie für unser Angebot zentral sind.

balanced scorecard     communication performance management     image     intangible assets     intangible performance management (ipm)     issues management     kennzahlen     kennzahlensysteme     key performance indicators (kpis)     kommunikations-controlling     reputation     reputationsmanagement     reputationsrisikomanagement     risikomanagement     themenmanagement     

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Reputation
Im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch wird Reputation als Synonym zu Begriffen wie „Ansehen“ und „guter Ruf“ verwendet. Gemeint sind die Gesamtheit der Einstellungen und Wahrnehmungen aller Stakeholdergruppen, die sich mit der Zeit zu einem Objekt, wie etwa einem Unternehmen, gebildet haben. Lehnt man sich in der Definition an Hall (1992, S. 138) und Dozier (1993, S. 230) an, setzt sich Reputation aus folgenden Bestandteilen zusammen:
  • Dem Wissen und den Wahrnehmungen über ein Unternehmen, über das bzw. die ein Individuum verfügt,
  • sowie den Emotionen, die ein Individuum diesem Unternehmen entgegen bringt. [/li>

Diese Definition beinhaltet, dass Reputationsurteile zwar auf direkten Erfahrungen, aber auch auf verarbeiteten Kommunikationsbotschaften (ohne direkte Erfahrungen) basieren können. Darüber hinaus ist Reputation mit weiteren Attributen wie Vertrauens- und Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein besetzt und umfasst Unterstützungspotenziale sowie bestimmte Handlungserwartungen. Eine hohe Reputation gilt als Vertrauensbonus und kompetitiver Erfolgsfaktor im Wettbewerb.

Eine gute Reputation hat für Unternehmen folgende Vorteile:
  • Erleichtert die Akquisition und Bindung fähiger Mitarbeiter
  • Eine gute Unternehmensreputation kann das Vertrauen der Kunden in Produkte, Werbeaussagen und eine Kaufeinscheidung stärken. Daraus folgt, dass höhere Preise und Wiederverkaufsraten durchsetzbar sind.
  • Reputation erleichtert den Zugang zum Kapitalmarkt und senkt somit die Kapitalbeschaffungskosten.
  • Immer wieder werden signifikante Zusammenhänge zwischen guter Reputation und hohen Gewinnen nachgewiesen.

Die bekanntesten Vergleichsstudien zur Messung der Reputation sind:
  • Der Fortune AMAC (America’s Most Admired Companies).
  • Der Fortune GMAC (Global Most Admired Companies).
  • Die Gesamtreputation, welche vom deutschen “Manager Magazin” veröffentlicht wird.
  • RQ (Reputation Quotient) von Charles Fombrun, Harris Interactive und Cees van Riel, welcher als der fundierteste Ansatz zur Messung der Reputation gilt.

In der Reputationsspinne werden Daten aus verschiedensten Quellen - z.B. aus Medienresonanzanalyse, Stakeholderbefragungen oder Online-Tracking - werden nach dem Reputationsmodell tagesaktuell dargestellt. Die Einstellungen der Zielgruppen und die Wirkung von Kommunikationsmaßnahmen werden damit gefiltert nach Datenquelle, Zeit oder Zielgruppe jederzeit beobachtbar.

Weitere Informationen zur Messung der Unternehmensreputation finden Sie unter www.communicationcontrolling.de/methoden/wertschoepfung/reputationsmessung.html

Quellen:
Schweiger, Cannon (2004): Unternehmensreputation – Bestandsaufnahme und Messkonzepte, In: Jahrbuch der Absatz- und Verbrauchsforschung 3/2004 ]www.communicationcontrolling.de

Praxisbeispiel
Lindberg, Jörg & Ostermann, Bernd (2009): "Vorsprung durch Technik". Audi realisiert das erste 360-Grad-Performance-Management für die Unternehmenskommunikation. In: kommunikationsmanager, Juni 2009, S. 50-55. Hier downloaden

Siehe auch:
Reputation
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