Über uns    Glossar
ipm-360 Login Suche Seite drucken
Überblick über Begriffe
IPM United leistet Pionierarbeit auf einem für Unternehmen immer wichtiger werdenden Feld: Performance Management. Die folgende Auflistung erklärt, was wir unter den einzelnen Begriffen verstehen und warum sie für unser Angebot zentral sind.

balanced scorecard     communication performance management     image     intangible assets     intangible performance management (ipm)     issues management     kennzahlen     kennzahlensysteme     key performance indicators (kpis)     kommunikations-controlling     reputation     reputationsmanagement     reputationsrisikomanagement     risikomanagement     themenmanagement     

Glossar

Alle 0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XY Z

Communication Performance Management
Communication Performance Management ist ein Steuerungsansatz zur Planung, Umsetzung, Evaluation und Analyse von Kommunikation. CPM kombiniert somit das Kommunikationscontrolling mit dem Performance Management, so dass Kommunikation als Performance betrachtet wird. Die Kommunikation lässt sich hierbei in drei wesentliche Intangible-Arten einordnen, welche unter anderem durch Karl Erik Sveiby (1998) definiert wurden. Hierzu gehören die Folgenden (jeweils mit Beispielen aus der Kommunikation):
  • Humankapital (z.B.: Mitarbeiterbasis, -beziehungen, -potenzial)
  • Beziehungskapital (z.B.: Partner-/Kundenbeziehungen, Markenname, Unternehmensimage)
  • Strukturkapital (z.B.: Unternehmenskultur, Konzepte, Bekanntheitsgrad)
Das CPM lässt sich in drei zyklische Phasen – Planung, Umsetzung und Evaluation – sowie eine allgegenwärtige Analyse unterteilen. Die Planungsphase beinhaltet die Definition von strategischen, taktischen und operativen Kommunikationszielen, welche mit Hilfe von Verknüpfungen mit entsprechenden Maßnahmen und Kennzahlen auf den in Anlehnung an Lindenmann entwickelten und allgemein anerkannten Ebenen Input, Output, direkte und indirekte Wirkung messbar gemacht werden. Die Kennzahlen müssen sich dabei auf relevante Stakeholder-Gruppen und die einzusetzenden Messinstrumente beziehen. In der Umsetzungsphase erfolgt die Realisierung der geplanten Kommunikationsmaßnahmen. Die Ziel-Erreichung anhand vorgegebener Plan-Werte wird durch den Vergleich mit möglichst in Echtzeit evaluierten Ist-Daten (was insbesondere durch Web-Anwendungen wie Portale erzielt werden kann) analysiert. Erfolg oder Nicht-Erfolg der Maßnahmen kann so bereits früh identifiziert werden und es kann nachvollziehbar berechnet werden, welche Abteilungen, Kommunikationsinstrumente oder Maßnahmen zu welchen Kosten welchen Beitrag zu den mit dem Vorstand vereinbarten Kennzahlen leisten. Die Analyse der erhobenen Ist-Daten beeinflusst erneut die Planung, so dass der Kreislauf mit einem Lernprozess verglichen werden kann, in dem bei jedem Durchlauf Erfahrungen gemacht werden, welche in jeder Phase des Zyklus analysiert werden können, so dass eine Anpassung an die Situation und damit eine Optimierung der Zielerreichung stattfinden kann. Die Realisierung des CPM erfolgt, wie auch beim Performance Management, durch ein IT-System, welches Ziele, Strategien und Ergebnisse miteinander verbindet, indem es Daten in handlungsrelevante Informationen transformiert und eine Berichtsstruktur implementiert, welche dafür sorgt, dass die relevanten Informationen zur richtigen Zeit an den richtigen Personenkreis übertragen werden. Dies wird durch ein sogenanntes Cockpit erzielt, welches den Zielerreichungsgrad mit Hilfe von aussagekräftigen Tabellen und Diagrammen übersichtlich darstellt.

Siehe auch:
Communication Performance Management
Kommunikations-Controlling
Intangible Performance Management (IPM)

Reputation steuern
Erkennen Sie Reputationsrisiken rechtzeitig, schützen Sie den guten Ruf Ihres Unternehmens. Mit der 360°-Lösung Media Risk Management.

Jederzeit strategisch handeln
Über unsere webbasierte Arbeitsplattform ipm-360 verankern Sie Ihre strategische Steuerung nachhaltig in der Organisation.